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2026-08-10 · 5 min

claude-usage: Token-Verlauf und Kosten in Claude Code tracken

claude-usage ist ein lokales Web-Dashboard für Claude Code. Es zeigt Token-History, Sessionkosten und für Pro/Max-Nutzer den Quota-Fortschritt.

Wer Claude Code regelmäßig nutzt, merkt schnell: Die Tokens fließen schneller als erwartet. Wohin genau, bleibt aber oft unklar. claude-usage schließt diese Lücke mit einem lokalen Web-Dashboard, das Token-Verlauf, Kosten und Sessiondaten direkt aus deinen lokalen Logs liest.

Was ist claude-usage?

claude-usage ist ein Open-Source-Tool, das deine Claude-Code-Nutzung visualisiert. Es läuft komplett lokal auf deinem Rechner und schickt keine Daten irgendwohin. Das Dashboard liest die Logdateien, die Claude Code ohnehin anlegt, und bereitet sie übersichtlich auf.

Das Ergebnis ist eine browserbasierte Oberfläche mit Token-Verlauf, Kostenschätzungen pro Session und einer Auflistung deiner letzten Sitzungen. Wer ein Pro- oder Max-Abo hat, bekommt zusätzlich einen Fortschrittsbalken, der zeigt, wie viel vom Monatskontingent bereits verbraucht ist.

Das klingt simpel, ist aber im Alltag überraschend nützlich. Vor allem wenn du merkst, dass eine bestimmte Session viel mehr Token verbraucht hat als gedacht. Oder wenn du am Monatsende verstehen willst, wofür das Budget eigentlich draufgegangen ist.

Installation und erste Schritte

Du brauchst Node.js auf deinem Rechner. Die Installation läuft über npm oder npx, ganz ohne Konfigurationsdatei:

# Einmalig installieren
npm install -g claude-usage

# Oder direkt starten ohne Installation
npx claude-usage

Nach dem Start öffnet sich das Dashboard im Browser. Standardmäßig läuft es auf einem lokalen Port, du erreichst es also nur von deinem eigenen Rechner aus. Beim ersten Start liest es deine vorhandenen Claude-Logs ein, das dauert je nach Datenmenge ein paar Sekunden.

Keine Tokens, keine API-Schlüssel, keine Registrierung. Das Tool liest nur die Logdateien, die Claude Code selbst erzeugt.

Was du im Dashboard siehst

Das Interface zeigt drei Kernbereiche.

Token-History: Eine Zeitreihe deines Tokenverbrauchs. Du siehst auf einen Blick, an welchen Tagen du besonders viel gearbeitet hast und wann es ruhiger war. Das hilft dabei, Arbeitsgewohnheiten zu erkennen.

Sessions-Übersicht: Eine Liste deiner letzten Sitzungen mit Dauer, Tokenanzahl und Kostenschätzung. Hier erkennst du, welche Projekte ressourcenintensiver sind als andere. Eine lange Debugging-Session mit vielen Kontextwechseln kostet deutlich mehr als eine fokussierte Schreibaufgabe.

Quota-Fortschritt (Pro/Max): Der Fortschrittsbalken zeigt, wo du im aktuellen Abrechnungszeitraum stehst. Wer sein Kontingent kennt, kann besser planen und vermeidet böse Überraschungen kurz vor dem Reset.

Die Oberfläche aktualisiert sich nicht in Echtzeit. Dafür ist das Tool nicht gedacht. Wenn du Live-Monitoring während einer laufenden Session willst, schau dir abtop an, das Terminal-Monitoring-Tool für Claude Code.

Wann lohnt sich claude-usage?

claude-usage ist sinnvoll, sobald du Claude Code ernsthaft im Berufsalltag einsetzt.

Für Freelancer und Selbstständige hilft das Tool dabei, Projektkosten besser einzuschätzen. Wenn du weißt, wie viele Tokens ein typisches Feature kostet, kannst du das in deine Kalkulation einbeziehen.

Pro- und Max-Abonnenten profitieren direkt vom Fortschrittsbalken. Wer kurz vor dem Monatsende noch ein größeres Projekt anpackt, möchte wissen, ob das Kontingent noch reicht.

Auch als Lernwerkzeug ist das Dashboard interessant. Du siehst, welche Arten von Prompts und Aufgaben besonders token-intensiv sind. Das schärft den Blick für effizientere Arbeitsweisen.

Verwandter Tipp: Wenn du tiefer verstehen willst, wo genau die Tokens innerhalb einer Session verbraucht werden, dann lies dir den Artikel zu codeburn, dem TUI-Dashboard für Token-Kosten in Claude Code durch.


Häufige Fragen zu claude-usage

Werden meine Daten an externe Server geschickt? Nein. claude-usage läuft vollständig lokal. Es liest nur die Logdateien auf deinem Rechner und öffnet ein Dashboard im Browser. Es gibt keine Cloud-Anbindung.

Funktioniert das auch mit einem kostenlosen Claude-Account? Ja, grundsätzlich schon. Der Fortschrittsbalken für das Monatskontingent ist allerdings nur für Pro- und Max-Abonnenten sinnvoll, weil nur diese ein definiertes Kontingent haben.

Muss ich das Tool dauerhaft laufen lassen? Nein. Du kannst es bei Bedarf starten, einen Blick aufs Dashboard werfen und es wieder beenden. Es gibt keinen Hintergrunddienst, der permanent läuft.


Dieser Artikel wurde von Marcel Porcher, newways.ai, verfasst.

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